Mag. Johannes Sykora und Mag. Janine Koudela
AM PULS. Ein gutes Beispiel für die Kombination traditioneller anwaltlicher Werte und modernem Leistungsspektrum ist die Kanzlei HOFFMANN/SYKORA in Tulln und Wien. 2028 wird die Erfolgsgeschichte 60 Jahre alt. Mit den Schwerpunkten KMUs und Gemeinden gibt es reichlich zu tun.
ZEITRAFFER. 11 Minister:innen und zahllose Präsident:innen sind in 25 Jahren gekommen und gegangen. Die österreichische Verfassung ist noch immer „eine Ruine“, im Strafvollzug wird die Menschenwürde verletzt, die Anwaltschaft schaut in eine spannende KI-Zukunft. Aber: Die Österreicher:innen sind mit Gerichten und Richter:innen rundherum zufrieden. ANWALT AKTUELL begleitet den Rechtsstaat seit nunmehr 25 Jahren.
Dietmar Dworschak
Herausgeber & Chefredakteur Lesen Sie mehr
INSIDE. Zum Jubiläum „25 Jahre“ besucht ANWALT AKTUELL den „Eingang zum Rechtsstaat“, ein Bezirksgericht. Der Vorsteher des BG Meidling in Wien ist mit seinen 18 Dienstjahren ein langgedienter Richter, somit typischer Vertreter seines Berufs. Darüber hinaus meldet er sich als engagierter Bürger immer wieder zu Grundproblemen der Republik – Stichworte Korruption und überbordende Verwaltung – zu Wort.
Dr. iur. Oliver Schneider Lesen Sie mehr
ANWALT ALS MINISTER. In den letzten 25 Jahren waren außer Richter:innen und Beamt:innen nur zwei Repräsentanten der Anwaltschaft für die oberste Leitung der österreichischen Justiz verantwortlich: Alma Zadic (2020 bis 2025) und Dieter Böhmdorfer (2000 – 2004). Zu Beginn des Jahrtausends brachte der Wie ner Wirtschaftsanwalt kräftigen Wind ins Palais Trautson. Frustriert vom Koalitionspartner ÖVP verließ er die Regierung. Ein Gespräch über Chancen und Grenzen eines Politikers sowie über das mittlerweile wieder 22-jährige Leben in der Advokaturen.
Dr. Dieter Böhmdorfer Lesen Sie mehr
GEFÄHRLICHE GEFÄNGNISSE. Reinhard Klaushofer leitet seit fünf Jahren die Bundeskommission der Volksanwaltschaft mit der Aufgabe, den Strafvollzug einschließlich des Maßnahmenvollzugs und die forensischen Stationen laufend zu besuchen. Sein Befund ist vernichtend. Er fordert dringend gesetzliche Änderungen und ein besseres Management für die Strafanstalten.
Univ. Prof. Dr. Reinhard Klaushofer Lesen Sie mehr
IUS SOLI? Jahrhunderte galt, dass man automatisch US-StaatsbürgerIn war, wenn die Geburt dort statt gefunden hatte. Damit will der aktuelle Präsident nun Schluss machen. Ein diesbezügliches Dekret hat er im Jänner 2025 erlassen. Mit Spannung wird erwartet, was der Supreme Court dazu sagen wird.
Stephen M. Harnik, Esq., New York Lesen Sie mehr
FRAGEZEICHEN?
Sprechen Sie Juridisch?
Oder gehören Sie zu denen, für die Paragrafen und Rechtstexte
„spanische Dörfer“ sind?
Mangelnde Verständlichkeit bedeutet Einschränkung von Bürgerrechten.
Ass. Prof. Dr. Marlon Possard Lesen Sie mehr
WECKRUF. Die Gewalt gegen Frauen nimmt dramatisch zu. Die Zahl der Frauenmorde in den ersten Monaten dieses Jahres lässt befürchten, dass es zu einem neuen Rekord kommt. Die Wiener Anwältin Katharina Braun engagiert sich seit Jahren für eine Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und für die Schaffung von mehr Öffentlichkeit. Hier berichtet sie vom Schicksal einer Schweizerin.
RA Mag. Katharina Braun Lesen Sie mehr
ZUVERSICHT. Exakt an ihrem 25. Geburtstag treffen wir in der Kanzlei TWS in St. Pölten die Konzipientin Gizem Candan. Obwohl sie technisch bedrohliche Entwicklungen für den Berufsstand sieht, glaubt sie an die Zukunft einer soliden Rechtsberatung. Wenn alles gut läuft, wird sie in zweieinhalb Jahren Anwältin sein.
Mag. Gizem Candan Lesen Sie mehr
Alle zwei Jahre lädt die Rechtsanwaltskammer Niederösterreich jene Junganwältinnen und Junganwälte ein, die innerhalb dieses Zeitraums angelobt wurden. In den Räumen der Kammer in St. Pölten war es am 5. März wieder soweit. Von den erst kurz im Beruf tätigen 34 Junganwält:innen fand sich eine erfreulich große Zahl zur informell-feierlichen Zusammenkunft ein.
MEISTERWERK ODER RUINE? Österreichs Bundespräsident hat in der politischen Krise nach „Ibiza“ die Bundesverfassung derart gelobt, dass sie mittlerweile kaum mehr öffentlich kritisierbar ist. Und es geht doch! Das aufwendig gestaltete Buch „Die Schönheit und Eleganz der österreichischen Bundesverfassung“ gibt sowohl Rechtsexperten wie auch Literat:innen reichlich Raum, das Gesetzeswerk kritisch zu sehen.
VON AI-TOOLS ZU AI-WORKFLOWS. Susanne Mortimore, CEO LexisNexis Österreich & CEE, über intelligente Workflows als der nächste Produktivitätsschub für Kanzleien und Rechtsabteilungen. Lesen Sie mehr
NEU IM REGAL. ABGB Praxiskommentar / Kulturrecht Kunstrecht / Mediation und Recht /
Witches, Bitches, It-Girls / Strategisches Management
Mit der Erweiterung von acht auf zwölf Partner:innen stellt die größte Vergaberechtskanzlei Österreichs die Weichen für die Zukunft.
Die Rechtsanwältinnen Mag. Sabrina Glechner und Mag. Jacqueline Guger sowie die Rechtsanwälte Mag. Leo Haslhofer und Mag. David Melingo wurden per 1.1.2026 zu Partner:innen der Kanzlei ernannt. Die erfahrenen Rechtsanwält:innen und spezialisierten Vergaberechts-Expert:innen sind seit vielen Jahren für Schramm Öhler tätig. Sie beraten und begleiten in komplexen Vergabeverfahren und Vergabekontrollverfahren. Neben den acht Partnern und geschäftsführenden Gesellschaftern bieten sie als Partner:innen den Mandant:in nen der Kanzlei persönliche Beratung auf höchster Ebene. Dr. Matthias Öhler, Partner:
„Mit der Bestellung vier neuer Partner:in nen setzen wir ein klares Zeichen: Als größte Vergaberechtskanzlei stärken wir unsere Position als Marktführerin im österreichischen Vergaberecht. Durch die Verbreiterung garantieren wir unseren Mandant:innen persönliche Beratung auf höchster Ebene; gleichzeitig können wir Spezialisierungen in gewissen Sektoren und Fachgebieten des Vergaberechts anbieten.“
Mit Beginn des neuen Geschäftsjahres ernennt petsche pollak erstmals in der zehnjährigen Kanzleigeschichte einen weiteren Partner.
Mit der Ernennung von Mag. Vincent Vertneg zum Partner setzt die Kanzlei ihren konsequenten Wachstumskurs fort. Vertneg ergänzt das Führungsteam rund um die Gründungspartner Simone Petsche- Demmel und Andreas Pollak. Vincent Vertneg (36) berät und verteidigt Privatpersonen und Unternehmen in komplexen Wirtschaftsstrafverfahren. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt in der Beratung und Vertretung von Unternehmen und ihren Organen bei strafrechtlichen Vorwürfen und Haftungsfragen im Zusammenhang mit ESG-Themen. Aber auch nationale und internationale zivilrechtliche Streitigkeiten, insbesondere bei Schadenersatz-, Gewährleistungs- und Produkthaftungsansprüchen, gehören zu seinem Spezialgebiet. „Wir freuen uns, mit der Ernennung von Vincent Vertneg zum Partner unsere langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen und unsere Position als eine der führen den Kanzleien Österreichs in den Bereichen Wirtschaftsstrafrecht und Streitbeilegung weiter auszubauen“, so Simone Petsche-Demmel.
Mit dem Einstieg von Iris Hermetter (34) erweitert die Wiener Wirtschaftskanzlei AKELA das Angebot im Medienrecht.
Iris Hermetter hat sich vor allem auf Medienrecht, IP/IT und Litigation spezialisiert. 2024 absolvierte sie außerdem den Kunstrecht-Lehrgang an der SFU.
„Ich bin meinen bisherigen Kanzleien für die ausgezeichnete Ausbildung und Zusammenarbeit sehr dankbar. Der Wechsel zu AKELA ist für mich eine ideale Möglichkeit, Teil eines jungen, neu denkenden und schlag kräftigen Teams zu werden. Gleichzeitig freue ich mich darauf, den Ausbau des medienrechtlichen Angebots bei AKELA aktiv mitzugestalten.“, so Iris Hermetter. Gründungspartner Martin Kollar ergänzt: „Mit Iris Hermetter gewinnen wir eine fachlich ausgezeichnete und äußerst engagierte Kollegin.“
Klara Fuchs (38) verfügt über vielfältige Erfahrung im Bereich Compliance, um Unternehmen verstärkt bei der Implementierung und Weiterentwicklung von Compliance-Maßnahmen als auch bei der gerichtsfesten Aufarbeitung von Compliance-Verstößen zu unterstützen.
Die ursprünglich aus Linz stammende Klara Fuchs begann 2012 ihre Karriere bei einer Wiener Kanzlei mit dem Schwerpunkt Zivil recht, insbesondere Bank- und Kapitalmarktrecht. Sehr bald entdeckte sie jedoch die Faszination für die Bereiche Vergaberecht und Compliance und wechselte zu einer bedeutenden Wiener Großkanzlei, wo ihr Schwerpunkt zuletzt insbesondere auf internen Untersuchungen an der Schnittstelle von Vergabe-,Wirtschaftsstraf- und Kartellrecht lag. Bevor Fuchs zu Haslinger/Nagele wechselte, war sie als Managerin bei einem der „Big Four“-Unternehmen im Bereich AML, CFT & Sanktionen Compliance tätig.
Ab März 2026 verstärkt Sabine Fehringer die Praxisgruppe IP/IT und Datenschutz und Digitalisierung bei bpv Hügel als Partnerin. Sie wechselt gemeinsam mit Rechtsanwalt Stefan Panic als Counsel und Elisabeth Bernegger als Rechtsanwaltsanwärterin in die Kanzlei.
Mit Sabine Fehringer gewinnt die Kanzlei eine profilierte und auch auf internationaler Ebene besondere Spezialistin mit umfassender Transaktionserfahrung. Stefan Panic verfügt als Experte über um fassende Erfahrung in strategisch bedeutsamen IT-, Technologie transfer-, Datenschutz-, Telekommunikation, Digitalisierung, KI und Cybersecurity-Projekten und berät Mandantenbranchenüber greifend in komplexen Fragestellungen. Sabine Fehringer ist auch beeidete Übersetzerin für die englische Sprache. Sie verfügt über eine umfassende internationale akademische Ausbildung (Mag. iur Universität Wien; Mag. rer. soc. oec. Wirtschaftsuniversität Wien; Master of Laws an der London School of Economics and Business Administration). Sie ist als Rechtsanwältin in Österreich (seit 1996) zugelassen. Autorin zahlreicher Fachbeiträge.
Stärkung des integrierten Beratungsangebots von Forvis Mazars in Österreich.
Die Wirtschaftskanzlei Starlinger Mayer Rechtswält:innen GmbH wird Teil von Forvis Mazars in Österreich und tritt unter der Marke Forvis Mazars auf. SMR bleibt ein rechtlich eigenständiges und unabhängiges Unternehmen mit den Gesellschaftern Thomas Starlinger, Christian Mayer, Stephan Schmalzl und Markus Dax.
SMR erweitert das Leistungsportfolio von Forvis Mazars in Österreich um eine Legal Service Line. Dieser Schritt, der einer langjährigen und bewährten Form der Zusammenarbeit zwischen Forvis Mazars und Starlinger Mayer Rechtsanwält:innen folgt, stärkt die Position von Forvis Mazars als lokal und international agierender, integrierter Anbieter von Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, wirtschaftlicher Beratung und Rechtsberatung. SMR erhält noch nahtloseren Zugang zum weltweiten interdisziplinären Beratungsangebot von Forvis Mazars. Die enge Kooperation von Recht, Steuer, Wirtschaftsprüfung und wirtschaftlicher Beratung im Interesse der Klient:innen ermöglicht es, komplexe unternehmerische Herausforderungen ganzheitlich zu begleiten und Synergien gezielt zu nutzen.
Mag. Florian Höllebauer verstärkt seit dem 18. März als Rechtsanwalt das Corporate/M&A Team von Binder Grösswang. Er ist seit 2021 im Corporate/M&A Team der Kanzlei, bisher als Rechtsanwaltsanwärter.
Seine Beratungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Gesellschaftsrecht, Unternehmensrecht, Umstrukturierungen, Umgründungen (wie Verschmelzungen, Spaltungen, Carve-outs), M&A Transaktionen und Joint Ventures sowie Unternehmensgründungen, Startups, Venture Capital und Private Equity. Florian Höllebauer studierte Rechtswissenschaften (Mag. iur. 2021) an der Paris Lodron Universität in Salzburg. Während seines Studiums sammelte er bereits in mehreren Rechtsanwaltskanzleien einschlägige Arbeitserfahrung, insbesondere im Gesellschafts- und Unternehmensrecht. Anschließend absolvierte er die Gerichtspraxis. Im Dezember 2024 legte er die österreichische Rechtsanwaltsprüfung mit sehr gutem Erfolg ab.
